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Immobilienpreise Portugal: Bankbewertung bei 2.278 Euro pro m² im September 2026

Die portugiesische Bankbewertung erreichte im September 2026 im Median 2.278 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von 14,2 % im Jahresvergleich und mehr Eigenkapital pro Wohnung.

Die Fakten

  • Die Bankbewertung lag im September 2026 im Median bei 2.278 Euro pro Quadratmeter, 24 Euro oder 1,1 % über August, wie das portugiesische Statistikamt am 27. Oktober mitteilte.
  • Der Jahresanstieg betrug +14,2 % nach +14,7 % im Vormonat.
  • Wohnungen wurden mit 2.662 Euro pro Quadratmeter bewertet, 15,4 % mehr als zwölf Monate zuvor; Häuser mit 1.621 Euro, ein Plus von 11,1 %.
  • In Grande Lisboa erreichten Wohnungen 3.525 Euro pro Quadratmeter und an der Algarve 3.010 Euro, gegenüber 1.748 Euro in Centro und 1.739 Euro im Alentejo.
  • Die Banken erstellten im September 32.597 Bewertungen, davon 20.281 für Wohnungen und 12.316 für Häuser, 1,2 % weniger als ein Jahr zuvor.
  • Península de Setúbal verzeichnete mit 18,4 % den stärksten Jahreszuwachs, die Azoren waren die einzige Region mit einem Rückgang zum Vormonat, um 3,2 %.

Was das für Ihr Geld bedeutet

  • Die Bewertung ist die Obergrenze der Bankfinanzierung. Ein Plus von 14,2 % bedeutet mehr Eigenkapital für dieselbe Wohnung.
  • Wer schon im Markt ist, gewinnt Spielraum: Eine höhere Bewertung senkt die Beleihungsquote eines laufenden Darlehens und kann es in eine günstigere Zinsstufe heben.
  • Glopra-Daten weisen für Portugal einen Durchschnitt von 2.430 Dollar pro Quadratmeter aus, bei einem Bubble-Risk-Wert von 84 von 100 im Band „hoch" — der Wertzuwachs von 14,2 % läuft den Mieteinnahmen voraus, die ihn tragen müssten.
  • Wohnungskäufer treffen den steileren Anstieg: 15,4 % Jahreswachstum gegen 11,1 % bei Häusern heißt, dass genau das von ausländischen Anlegern bevorzugte Segment am schnellsten neu bepreist wird.

Worauf Sie achten sollten

  • Die Oktober-Erhebung ist für den 25. November 2026 angekündigt und zeigt, ob sich die Jahresrate von 14,7 auf 14,2 % weiter abschwächt.
  • Die Zahl der Bewertungen sank binnen eines Jahres um 1,2 %, der neue Median entsteht also auf schrumpfender Basis.
  • Die regionale Spreizung wächst: Wohnungen in Grande Lisboa liegen inzwischen über dem Doppelten des Alentejo-Niveaus, was den Radius eines festen Budgets verschiebt.

Sources: INE https://www.ine.pt/xportal/xmain?xpid=INE&xpgid=ine_destaques&DESTAQUESmodo=2; INE https://www.ine.pt/ngt_server/attachfileu.jsp?look_parentBoui=824196837&att_display=n&att_download=y

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