USA: Mietwohnungs-Leerstandsquote steigt im dritten Quartal 2026 auf 7,6 %
Die Leerstandsquote bei US-Mietwohnungen stieg im dritten Quartal auf 7,6 %, von 7,1 % vor einem Jahr, in den Kernstädten auf 8,8 %.
Die Fakten
- Die Leerstandsquote bei Mietwohnungen erreichte im dritten Quartal 2026 7,6 %, nach 7,1 % ein Jahr zuvor und 7,3 % im Vorquartal; das Statistikamt weist beide Anstiege in der am 28. Oktober 2026 veröffentlichten Mitteilung als statistisch signifikant aus.
- Nach Gebieten lag die Mietleerstandsquote in den Kernstädten bei 8,8 %, innerhalb der Metropolregionen bei 7,8 %, in den Vororten bei 6,5 % und außerhalb der Metropolregionen bei 6,4 %.
- Die mittlere Angebotsmiete leerstehender Mietwohnungen betrug 1.541 Dollar, der mittlere Angebotspreis leerstehender Verkaufsobjekte 353.600 Dollar; zu beidem nennt die Mitteilung keinen Vorjahreswert.
- Die Leerstandsquote im Eigentum lag bei 1,2 %, die Wohneigentumsquote bei 65,5 %, und das Amt weist keinen der beiden Werte als statistisch verschieden vom Vorjahr aus.
- Nach Alter sank die Wohneigentumsquote der Haushaltsvorstände zwischen 35 und 44 Jahren auf 60,1 %, von 61,1 %, und die der 65-Jährigen und Älteren stieg auf 79,1 %, von 77,9 %; nur diese zwei Altersgruppen kennzeichnet die Mitteilung als statistisch verschieden.
Was es für Ihr Geld bedeutet
- Mehr US-Mietwohnungen stehen leer als vor einem Jahr. In der erwarteten Mieteinnahme klafft die Lücke zwischen Angebot und Eingang weiter.
- Die Daten von Glopra weisen eine typische US-Angebotsmiete von 1.948 Dollar im Monat bei einem durchschnittlichen Objektpreis von 369.678 Dollar aus; eine Leerstandsquote von 7,6 % ist der Anteil dieses Einnahmestroms, der leeren Monaten ausgesetzt ist. Die 1.541 Dollar des Statistikamts sind eine andere Messgröße, nämlich die mittlere Angebotsmiete nur der leerstehenden Wohnungen, die beiden widersprechen sich also nicht.
- Die 8,8 % Leerstand in den Kernstädten gegenüber 6,4 % außerhalb der Metropolregionen sagen, dass das Risiko im innerstädtischen Bestand konzentriert ist, also dort, wo die meisten grenzüberschreitenden Käufer einsteigen. Die Mitteilung warnt, dass sich die Grenzen der Metropolregionen geändert haben; dieser Vorbehalt gilt für die Gebietswerte.
- Wer in den USA bereits vermietet, liest aus einer bei 65,5 % verharrenden Wohneigentumsquote, dass der Mieterkreis nicht schrumpft: Der Druck in dieser Mitteilung liegt beim Mietangebot, nicht bei der Nachfrage. Die US-Preise liegen in den Daten von Glopra 2,2 % über dem Vorjahr.
Worauf Sie achten sollten
- Die Leerstandsquote ist nun in zwei aufeinanderfolgenden Werten gestiegen, von 7,1 % auf 7,3 % und weiter auf 7,6 %, und das Amt kennzeichnet die letzte Bewegung als signifikant; die nächste Quartalsmitteilung entscheidet, ob daraus ein Trend oder eine Niveauverschiebung wird.
- Der Rückgang der Wohneigentumsquote bei Haushaltsvorständen zwischen 35 und 44 Jahren auf 60,1 % ist die einzige Altersbewegung, die die Mitteilung als echt behandelt, und es ist genau die Gruppe, die üblicherweise von der Miete zum Kauf wechselt.
Sources: US Census Bureau https://www.census.gov/housing/hvs/files/qtr326/Q326press.pdf
Market data: New York (metro area) · Chicago (metro area) · San Francisco (metro area) · Miami (metro area)