Der Immobilienmarkt der Dominikanischen Republik 2026: Preise, Renditen und die Treiber der Nachfrage
Ein ehrlicher, aktueller Blick auf den Immobilienmarkt der Dominikanischen Republik im Jahr 2026 — von Punta Cana und Cap Cana bis Santo Domingo — mit Preisen, Mietrenditen, Nachfragetreibern und den Risiken, die man im Auge behalten sollte.
Die Dominikanische Republik hat sich still und leise zu einem der aktivsten Immobilienmärkte der Karibik entwickelt. Rekordtourismus, Preise in US-Dollar und großzügige Steueranreize haben einen stetigen Zustrom ausländischer Käufer angezogen, während die Preise in gesundem, aber nicht leichtsinnigem Tempo weiter gestiegen sind. So sieht die Lage 2026 aus — die Zahlen sind ehrliche Schätzungen aus öffentlichen Quellen.
Wo die Preise heute stehen
Landesweit liegen Wohnungen im Schnitt bei rund 2.200 US$ pro m² und Häuser bei etwa 1.760 US$ pro m² (Global Property Guide, Mai 2025). In Santo Domingo kosten Wohnungen nahezu 2.450 US$ pro m². In Punta Cana liegt der Medianpreis für Wohnungen bei rund 2.560 US$ pro m², während die Premiumviertel von Cap Cana — Juanillo und Punta Espada — etwa 3.490 bis 7.140 US$ pro m² erzielen. Landesinnere Gegenden wie Verón bleiben deutlich günstiger, bei rund 1.100 bis 1.750 US$ pro m².
Mietrenditen
Die Renditen zählen zu den Hauptattraktionen des Marktes, gestützt durch die touristische Nachfrage und auf US-Dollar lautende Mieten. Der Global Property Guide bezifferte die landesweite Bruttorendite Anfang 2026 auf nahezu 8,5%. Santo Domingo liegt im Schnitt bei rund 9,1%, Punta Cana und Bávaro bei etwa 8,0%. Dies sind Bruttowerte — die Nettorendite fällt nach Steuern, Verwaltung, Instandhaltung und Leerstand üblicherweise 1,5 bis 2 Punkte niedriger aus.
Jüngster Preistrend
Das Wachstum war solide. Die Wohnungspreise stiegen bis Mai 2025 nominal um etwa 10,7% im Jahresvergleich (inflationsbereinigt rund 6,6%), Häuser etwas stärker. Das ist ein kräftiger Wertzuwachs ohne die Überhitzung mancher heißgelaufener Märkte.
Was die Nachfrage antreibt
Der Tourismus stellte 2025 mit 11,6 Millionen Besuchern einen Rekord auf und stützt die Einnahmen aus Kurzzeitvermietung. Käufer aus den USA, Kanada und Europa dominieren die ausländischen Käufe, angezogen von der Preisstellung in US-Dollar, die das Währungsrisiko begrenzt. Das CONFOTUR-Gesetz ist ein starker Anreiz: genehmigte Projekte können von der 3%-igen Übertragungssteuer und bis zu 15 Jahre lang von der 1%-igen jährlichen Grundsteuer befreit werden, dazu kommt eine Entlastung bei der Mieteinkommensteuer.
Risiken, die man beobachten sollte
Der Markt stützt sich stark auf den Tourismus, sodass ein Rückgang der Ankünfte die Mieteinnahmen treffen würde. Teile von Punta Cana zeigen Anzeichen eines Überangebots, was Wiederverkaufspreise und Renditen unter Druck setzen kann. Die Infrastruktur — Straßen, Wasser, Strom — variiert je nach Gegend und verdient eine sorgfältige Prüfung.
Ein kurzer, ehrlicher Hinweis: Die obigen Zahlen sind Schätzungen aus öffentlichen Quellen wie dem Global Property Guide, der Zentralbank der Dominikanischen Republik und lokalen Agenturen und variieren je nach Projekt, Zeitpunkt und Stadtviertel.
Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar. Konsultieren Sie vor jeder Entscheidung stets eine qualifizierte lokale Fachkraft.
Sources: globalpropertyguide.com, thelatinvestor.com, clubproperty.com, dominicantoday.com
Market data: Punta Cana · Dominican Republic