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Baugenehmigungen in Griechenland im Juni um 21,5 Prozent gestiegen

In Griechenland wurden im Juni 2026 3.118 Baugenehmigungen erteilt, 21,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Fläche stieg um 22,5, das Volumen um 20,5 Prozent.

In Griechenland wurden im Juni 2026 3.118 Baugenehmigungen erteilt, 21,5 Prozent mehr als im gleichen Monat des Jahres 2025. Das geht aus der Erhebung zur Bautätigkeit hervor, die die Griechische Statistikbehörde am 28. September 2026 in Piräus veröffentlicht hat. Die Genehmigungen umfassten 727.203 Quadratmeter Fläche, ein Plus von 22,5 Prozent, und 3.279.998 Kubikmeter Volumen, ein Plus von 20,5 Prozent.

Private Bauherren stellen fast jede Genehmigung

Auf die private Bautätigkeit entfielen 3.083 der 3.118 Genehmigungen des Monats, mit 698.412 Quadratmetern Fläche und 3.119.019 Kubikmetern Volumen. Die privaten Genehmigungen stiegen im Jahresvergleich um 21,8 Prozent, die private Fläche um 25,2 und das private Volumen um 22,7 Prozent. Sowohl bei der Fläche als auch beim Volumen fiel der private Zuwachs höher aus als der Zuwachs der gesamten Bautätigkeit.

Das Zwölfmonatsbild fällt ruhiger aus

In den zwölf Monaten von Juli 2025 bis Juni 2026 wurden in Griechenland 31.707 Genehmigungen für 7.320.891 Quadratmeter und 34.935.416 Kubikmeter erteilt, ein Zuwachs von 10,1, 13,7 beziehungsweise 19,6 Prozent gegenüber den vorangegangenen zwölf Monaten. Auf den privaten Sektor entfielen davon 31.423 Genehmigungen, 7.175.305 Quadratmeter und 33.984.943 Kubikmeter, mit Zuwächsen von 10,4, 14,6 und 20,0 Prozent. Der Juni lag damit deutlich über einem Jahrestrend, der zwar kräftig, aber langsamer ist. Eine Genehmigung ist zudem eine Bewilligung und noch keine fertige Wohnung.

Wie sich das zu griechischen Preisen und Renditen verhält

Die eigene landesweite Messung von Glopra vom 28. September 2026 weist einen durchschnittlichen Angebotspreis von 3.221 US-Dollar je Quadratmeter und eine durchschnittliche Angebotsmiete von 12,42 US-Dollar je Quadratmeter und Monat aus, also eine Bruttorendite von 4,62 Prozent. Der jährliche Preisanstieg beträgt in Euro gerechnet 5,7 Prozent. Dabei handelt es sich um angebotsbasierte Werte dafür, was Verkäufer und Vermieter verlangen, erhoben bei einem landesweiten Immobilienaggregator für den August 2026. Die Genehmigungszahlen sind dagegen behördliche Aufzeichnungen über Bewilligungen. Die beiden Größen lassen sich nicht ineinander umrechnen, und aus einer Bewegung der einen folgt keine Bewegung der anderen.

Was Anleger abwägen sollten

Griechenland erreicht auf der Blasenskala von Glopra einen erhöhten Wert von 74. Mieteinkünfte unterliegen einer progressiven Staffel, die bei üblichem Mietniveau effektiv 18,1 Prozent der Bruttomiete ausmacht, innerhalb einer Spanne von 14 bis 22 Prozent und nach dem automatischen Instandhaltungsabzug von 5 Prozent. Die gesamten Transaktionskosten liegen bei rund 12,1 Prozent des Kaufpreises. Ein Genehmigungsschub deutet auf künftiges Angebot hin, nicht auf heutige Verfügbarkeit, und die Zahlen eines einzelnen Monats sind eine dünne Grundlage, um die Richtung von Preisen oder Mieten zu beurteilen.

Sources: Hellenic Statistical Authority (ELSTAT), Building Activity Survey, June 2026, Piraeus, 28 September 2026 https://www.statistics.gr/documents/20181/7e275176-5dc4-6102-e451-d722df8c58ef; Hellenic Statistical Authority (ELSTAT), Building activity release listing, June 2026 https://www.statistics.gr/en/statistics/-/publication/SOP03/2026-M06

Market data: Greece · Athens