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Spaniens Angebotsmieten steigen im August auf 15,1 Euro je Quadratmeter, plus 5,8 % im Jahr

Die durchschnittliche Angebotsmiete in Spanien lag im August bei 15,1 Euro je Quadratmeter und Monat: 5,8 % über Vorjahr, aber 0,9 % unter Juli, so idealista.

Die spanischen Angebotsmieten lagen im August im Schnitt bei 15,1 Euro je Quadratmeter und Monat, 5,8 % höher als ein Jahr zuvor. Der Monatswert fiel negativ aus — minus 0,9 % gegenüber Juli —, während der Quartalsvergleich mit 0,8 % leicht positiv blieb. idealista veröffentlichte den Index am 1. September. Für Mieter zählt die Jahresrate; der Monatsrückgang ist die Art von Bewegung, die der August regelmäßig hervorbringt.

Große Städte, geringe Spannbreite

Unter den großen Märkten ist die Bandbreite ungewöhnlich schmal. Alicante führt mit 7,3 %, vor Palma mit 5,9 %, Madrid mit 5,1 %, Sevilla mit 4,4 %, Valencia mit 3,5 % und Málaga mit 2,8 %. Barcelona bildet mit 0,7 % das Schlusslicht — nominal praktisch unverändert und real, nach Inflation, im Minus. In vier Provinzhauptstädten sanken die Mieten sogar: in San Sebastián um 4,8 %, in Vitoria-Gasteiz um 2,6 %, in Girona um 1,6 % und in Bilbao um 0,1 %.

Betrachtet man Niveaus statt Wachstum, bleibt Madrid mit 23,3 Euro je Quadratmeter die teuerste Stadt, gefolgt von Barcelona mit 20,2 Euro und Palma mit 19,3 Euro. Am anderen Ende liegen Jaén und Cáceres gleichauf bei 8,3 Euro — ein Madrider Quadratmeter kostet fast dreimal so viel wie einer in Jaén.

Die Regionalkarte hat ein Loch

Regional verzeichnete Aragonien mit 10,2 % den steilsten Anstieg, dicht gefolgt von Asturien mit 9,4 %. Das Baskenland war die einzige autonome Gemeinschaft mit einem Rückgang, um 1,6 % — passend zu den negativen Werten in Bilbao, San Sebastián und Vitoria, den drei baskischen Hauptstädten. Was auch immer die spanischen Mieten abkühlt, bleibt vorerst geografisch auf die Nordküste beschränkt.

Was das für die Rendite bedeutet

Steigen die Mieten um 5,8 %, während die Kaufpreise schneller zulegen, drückt das die Rendite — und genau das zeigt die Spanien-Reihe von Glopra: eine landesweite Bruttomietrendite von 5,45 % bei einem Durchschnittspreis von 2.331 US-Dollar je Quadratmeter und 5,04 % in Madrid, wo die Preisbasis bei 6.850 US-Dollar liegt. Spanien trägt zudem eine der höheren Steuerlasten für ausländische Vermieter in der Abdeckung von Glopra: ein standardisierter Effektivsatz von 19 % auf Mieteinnahmen Gebietsfremder, der eine Bruttorendite von 5,45 % auf rund 4,4 % netto drückt, noch vor Kosten und Leerstand.

Zwei Vorbehalte gehören zu jeder Lesart dieses Index. Er misst inserierte Mieten in Anzeigen, keine abgeschlossenen Verträge, erfasst also, was Vermieter verlangen, und nicht, worauf sich Mieter einlassen; und städtische Durchschnitte verdecken die Konzentration der Nachfrage auf eine Handvoll Viertel. Die Richtung — breite Jahreszuwächse mit einem schwachen August und einem abkühlenden Norden — ist hier der belastbare Befund, nicht die zweite Nachkommastelle.

Sources: idealista/news (idealista rental price index, August 2026), 1 Sep 2026 https://www.idealista.com/news/inmobiliario/vivienda/2026/09/01/911881-el-precio-del-alquiler-sube-un-5-8-en-agosto-y-sigue-por-encima-de-los-15-euros-m2

Market data: Spain · Valencia · Barcelona · Madrid